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und nach Vereinbarung

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Tel. 0911 / 88 02 88
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Prophylaxe Kinder 4 bis 6 Jahre

Zahnentwicklung von 4 bis 6 Jahren

Nun beginnt die Zeit des sogenannten „Wechselgebisses”. Als Erstes brechen die Sechsjahresmolaren durch, die ersten Milchfrontzähne beginnen zu wackeln und werden durch die bleibenden ersetzt.

Rund um Ihr/e Kind/er

Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder

Kleinkinder im Alter von drei bis sechs Jahren haben Anspruch auf zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Parallel zu den wichtigen und jeder Mutter bzw. jedem Vater bekannten U-Untersuchungen beim Kinderarzt ist die zahnärztliche Kontrolle der Mundgesundheit bei Kleinkindern möglich.

Das FU1- bis FU3-Programm beinhaltet:

  • Untersuchung der Mundhöhle zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung
  • Feststellung von Zahnfehlstellungen, Kieferanomalien, schädlichen (Lutsch-)Gewohnheiten und Fehlfunktionen
  • Einschätzung des Kariesrisikos
  • Ernährungs- und Mundhygiene-Beratung der Erziehungsberechtigten mit dem Ziel der Bakterienreduzierung durch verringerten Konsum von zuckerhaltigen Speisen und Getränken (z. B. gesüßtem Kindertee!)
  • Anleitung zur frühkindlichen Mundhygiene

Der Zahnärztliche Kinderpass

Da der Entwicklung des Kiefers, der Zähne und der Mundhöhle des Kindes ebenso viel Fürsorge und Aufmerksamkeit zukommen sollte wie allen anderen Fortschritten, haben die Zahnärzte einen „Zahnärztlichen Kinderpass” entwickelt.

In diesem Pass werden alle Vorsorge-Untersuchungen bis zum 6. Lebensjahr des Kindes dokumentiert.

Kinder beim Zahnarzt

Unsere Bitte an Sie: Kommen Sie mit Ihrem Kind, wenn es noch keine Zahnschmerzen hat. Es wird dann die Erfahrung machen, dass ein Zahnarztbesuch etwas Harmloses und Normales ist. Erzählen Sie Ihrem Kind nichts von einem Bohrer. Bitte überlassen Sie die Erklärung der zahnärztlichen Instrumente uns. Wir werden für Ihr Kind zum Teil andere Bezeichnungen der Instrumente haben.

Wir vermeiden bei Kindern das Wort „Spritze” und sprechen von einer „Betäubung” oder von „Schlaftropfen für die Zähne”. Wir haben die Möglichkeit, wirklich schmerzfrei zu betäuben. Vor dem Wort „Spritze” allein könnte Ihr Kind aus Erzählungen von anderen Arztbesuchen Angst haben.

Setzen Sie sich zuerst zur Routinekontrolle in den Behandlungsstuhl und lassen Sie Ihr Kind zusehen. Es wird merken, dass nichts Schlimmes passiert, und eher neugierig als ängstlich sein. Geben Sie Ihrem Kind nicht das Gefühl, dass ein Zahnarztbesuch etwas Besonderes ist. Versprechungen von großen Belohnungen bewirken meist Aufregung und (An-)Spannung.

Sprechen Sie bitte nicht in Gegenwart Ihres Kindes mit anderen über Schmerzen beim Zahnarzt. Ihr Kind hört oft besser zu, als Sie vermuten. Ihr Kind kann selbst sagen, was es will und wo es Schmerzen hat. Lassen Sie Ihr Kind reden und nehmen Sie ihm diese Aufgabe nicht ab. Ihr Kind soll nicht das Gefühl bekommen, dass wir mit Ihnen über sein Schicksal verhandeln, sondern dass wir auf seine Wünsche eingehen. Greifen Sie bitte nicht in unser Gespräch mit Ihrem Kind ein. Sie können darauf vertrauen, dass wir Erfahrung mit der Kinderbehandlung haben.

Bitte versprechen Sie Ihrem Kind nicht, dass nichts weh tun wird. Dieses Versprechen können nur wir geben, wenn es tatsächlich so ist.

Termin beim Zahnarzt für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren.
Wie oft ist er nötig? Wie häufig ist er sinnvoll?

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Routineuntersuchungen sollte nicht mehr als ein halbes Jahr betragen. Eine vierteljährliche Kontrolle wäre optimal.

Weitere Tipps finden Sie unter www.rundum-zahngesund.de

Vielen Dank!

Download Anamneseblatt Kinderprophylaxe