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Ganzheitliche Zahnmedizin? Stichwort: Amalgam

Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

„An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“, schrieb einst Wilhelm Busch. Ganzheitliche Zahnmedizin bedeutet, über die Zähne den Körper heilen und umgekehrt über den Körper die Zähne. Diese Wechselwirkung steht bei der ganzheitlichen Zahnmedizin im Mittelpunkt. Bei der Vorbeugung von Zahnschäden spielt zum Beispiel die Ernährung eine wichtige Rolle.

Amalgam in der Zahnmedizin

Amalgam ist ein Füllmaterial. Als Füllmittel wurde Amalgam zuerst in London 1825 und Paris 1826 angewandt. Die lockere Verbindung aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber (über 50 %) gilt als Zell- und Nervengift, das sich nicht nur im Kiefer, sondern auch in Nieren, Gehirn und Gelenken ablagern kann.

In unserer Zahnarztpraxis

Karies und Parodontose wird nicht isoliert als lokales Geschehen betrachtet. Die enge Wechselbeziehung zwischen Zähnen und bestimmten Körperregionen sowie Organen steht im Mittelpunkt ganzheitlicher Zahnmedizin. Diverse Methoden, darunter Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV), Kinesiologie werden auf Wunsch eingesetzt, um Störungen im Meridiansystem diagnostisch festzustellen.

Gesunde Zähne – gesunder Mensch,
kranke Zähne – (chronisch) kranker Mensch

Symptome wie Reizblase, Unterleibsbeschwerden, Prostatitis oder Bettnässen können unter Umständen durch Defekte an den Schneidezähnen verursacht sein. Der Wirkmechanismus verläuft oft auch umgekehrt, also vom Organ zum Zahn. Eine kranke Leber oder Galle kann Entzündungen im Bereich der Eckzähne begünstigen. Manch chronische Hepatitis heilt erst nach dem Ziehen eines Eckzahnes aus. Weisheitszähne im Oberkiefer können den Dünndarm negativ beeinflussen.

Ernährung

Die meisten Patienten mit Karies haben einen kranken Darm. Süßigkeiten verschieben den pH-Wert des Speichels zum Sauren hin, saurer Speichel wiederum zieht eine säuernde Bakterienflora an, welche die gesunde Zahnsubstanz zerstört.

Die Parodontose ist Folge eines Vitalstoffmangels, der bei Zivilisationskost auf Dauer entsteht. Wenn wasser- und fettlösliche Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, ungesättigte Fettsäuren, natürliche Aromen und Faserstoffe fehlen, kommt es im parodontalen Stoffwechsel zu Störungen und zu einer Minderversorgung (Dystrophie) und schließlich zum Abbau von Substanz.